Simon von Cyrene
1. Dezember 2025    

Was sagt uns Simon von Cyrene über das Christsein? Christsein ist im Grunde einfach zu beschreiben. Bei den Benediktinern wird es „ora et labora“ genannt, im Kern meint das alle Christen: Lobe Gott und lebe von deiner Hände Arbeit. Und vielleicht kommt dir das Schicksal mit unerwarteten Gnaden in die Quere.

Simon von Cyrene, der unfreiwillige Helfer Gottes

Vielleicht war es auch bei Simon von Cyrene so. Ob er Jesus schon kannte und seiner Heilsbotschaft glaubte, wissen wir nicht. Es spielt auch insofern keine Rolle, als er durch das römische Recht der Zwangsverpflichtung in die Nähe Christi kam. Ganz unfreiwillig kam er zu einem einmaligen Dienst, der ihn heute sogar in den Rang der Heiligkeit gebracht hat.

Er musste – und durfte – das Kreuz Christi tragen, nahm diesen Dienst demütig an und wehrte sich nicht gegen die „Entmündigung“ durch das Schicksal. Sogar vor seinen Söhnen Alexander und des Rufus (Mk 15,21). Er hilft einem Leidenden und Ohnmächtigen, weil er muss und der da ist. und weil er es kann. So trägt Simon von Cyrene zum Heil der Welt bei.

Passionsgedenken mit Simon von Cyrene

Foto oben: Pasión Viviente de Oliva de la Frontera Camino del Calvario, Wikimedia/Antonio Pérez Plaza, lizensiert unter Pubic Domain, Originalfoto

Titelfoto: Christ Carrying the Cross; Master VEA/Google Art Project, lizensiert unter Pubic Domain, Originalfoto

In unserem Liturgischen Kalender findest Du weitere Heilige.